[German Dark Outlaw Country · Southern Gothic]
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[Intro – tiefe, raue Stimme, knisterndes Vinyl, langsame Slide-Gitarre]
Die Nacht hing schwarz, der Asphalt war kalt,
Blaulicht zerriss die Dunkelheit im Wald.
Auf der A2 lag mein Leben im Dreck,
und jeder Atemzug trug mich weiter weg.
[Strophe 1]
Ich war ein Vater, zwei Kinder daheim,
die warteten nachts auf den Schlüssel im Heim.
Doch Blech wurde Hölle, mein Körper zerbrach,
ich kämpfte ums Leben, lag blutend und wach.
Die Sirenen schrien, die Retter war’n nah,
doch keiner kam durch – was für feige Gefahr!
Ihr standet im Weg, eure Gier war so groß,
ihr glotzt auf mein Elend und lasst mich nicht los.
[Refrain]
SEID IHR JETZT GLÜCKLICH, IHR BASTARDE, SAGT AN!
ICH LAG HIER IM STERBEN – UND IHR GLOTZT MICH AN!
Ihr geilen Aasgeier, geil auf mein Blut,
ihr habt keine Seele, kein Herz und kein’ Mut!
ICH BIN TOT – HÖRT IHR MEINEN SCHREI?
Zwei Kinder sind Waisen – und ihr wart dabei!
Kein Held, kein Retter, kein verdammter Bericht
bringt heim, was ihr nahmt – ihr verfluchten Gesichter!
[Strophe 2]
Die Rettungsgasse? Für euch nur ein Wort,
ihr blockiert die Straße, ihr haltet sie fort.
Ihr pöbelt die Retter an, macht sie noch klein,
während zwei kleine Kinder bald allein werden sein.
Ihr wolltet das Grauen, den Nervenkitzel pur,
doch saht nicht den Menschen, nur Blut auf der Spur.
Kein Vater, kein Mensch – nur ein Bild für den Schaulustigen,
ihr könnt euch im Spiegel nicht länger beruhigen.
[Refrain]
SEID IHR JETZT GLÜCKLICH, IHR BASTARDE, SAGT AN!
ICH LAG HIER IM STERBEN – UND IHR GLOTZT MICH AN!
Ihr geilen Aasgeier, geil auf mein Blut,
ihr habt keine Seele, kein Herz und kein’ Mut!
ICH BIN TOT – HÖRT IHR MEINEN SCHREI?
Zwei Kinder sind Waisen – und ihr wart dabei!
Kein Held, kein Retter, kein verdammter Bericht
bringt heim, was ihr nahmt – ihr verfluchten Gesichter!
[Bridge – gesprochen, dann explodierend]
An meine Kinder: Verzeiht mir die Nacht,
ich hab bis zum Ende an euch nur gedacht.
Ich wollte euch aufwachsen seh’n, Hand in Hand,
doch starb auf dem Asphalt am deutschen Straßenrand.
Und euch, die dort glotzten, verfolgt mein Gesicht,
wenn nachts euer Gewissen die Dunkelheit bricht.
Kein Whiskey, kein Gebet, keine Ausrede hält,
wenn ein Vater fehlt und die Stille euch quält.
[Finaler Refrain – volle Band, heiser gebrüllt]
SEID IHR JETZT GLÜCKLICH?! ICH BIN NICHT MEHR DA!
ZWEI KINDER VERLIER’N IHREN VATER – NA KLAR!
Ihr habt nicht den Unfall allein zu verantworten,
doch blockiert ihr die Retter, wird Hilfe zum Warten!
MERKT EUCH MEINEN NAMEN, MERKT EUCH DIE NACHT!
Nicht jeder, der glotzt, hat sich Gedanken gemacht.
Die Straße vergisst euch, der Regen wäscht Blut –
doch zwei Kinder vermissen den Vater. Für immer. Und gut.
[Outro – eine einzelne Slide-Gitarre, Motorengeräusch verklingt]
„Macht die verdammte Gasse frei … bevor aus einem Leben zwei leere Kinderzimmer werden.“
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