[INTRO – Gesprochen über tiefem Tuba-Grollen & gezupfter Violine]
(Atmen… Stille… Eine einsame Posaune schwillt bedrohlich an)
Hör zu.
Es gibt einen Unterschied zwischen Mangel und Verlangen.
Wenn jemand dich braucht, erfüllst du nur einen Zweck.
Aber wenn sie mich will… dann bin ich der Zweck.
Ataraxie. Unerschütterlich.
Music0ne™ – dreh die Bässe auf.
[PART I – Staccato-Einstieg, Violine schneidet durch den Takt]
Wertebasierte Programmierung, ich schreibe den Code in den Stein,
klare Prinzipien, bleib in der Mitte, ich lasse mich niemals auf Spielereien ein.
Sie suchen den Retter, die Jungfrau in Not, Lektion Nummer Drei in der Akte,
doch ich löse nicht ihre Probleme, egal wie verzweifelt sie weinte und klagte.
Denn Nützlichkeit, Bruder, ist immer ein Käfig aus billigem, weichem Komfort,
wer immer nur hilft, wird am Ende bequem, austauschbar wie’n offenes Tor.
Gebraucht werden heißt nur, du füllst ihre Leere, geboren aus eigenem Mangel,
ich hänge mein Selbstverständnis doch niemals als Köder an irgendeine Angel!
Kein Wertebeweis ist hier nötig, mein Wert wird nicht einfach verschenkt,
er muss erwidert werden, während mein Fokus die Richtung der Gegenwart lenkt.
Die Tuba dröhnt tief im System, Posaunen verkünden das eiserne Maß,
ich absorbiere den Druck in der Brust, während jeder von euch seinen Standpunkt vergaß.
Dein Wert darf niemals gebunden sein an die Dysfunktion einer anderen Seele,
ich stehe im Sturm wie ein stoischer Fels, egal welchen Weg ich auch wähle.
Tickende Zeitbombe, wenn du verkümmerst, weil du nur für andere funktionierst,
emotionale Unterstützung ist nicht das Gleiche, wie wenn du sie wirklich faszinierst!
[HOOK – Monumentaler Chor aus Posaune, Tuba & rasender Violine]
Wenn jemand dich braucht, erfüllst du nur’n Zweck – bequem und bereit!
Doch wenn sie mich will, dann bin ICH der Zweck – in meiner eigenen Zeit!
Lass dich nicht brauchen, sag einfach mal Nein, wenn jeder ein Ja von dir denkt,
Ataraxie in den Adern, mein Geist wird von niemandem draußen gelenkt.
Kein Betteln, kein Jagen, ich halte den Raum, die Stille wird schwer wie Blei,
Music0ne™ – weil ich davon nie genug bekomm, souverän, unantastbar und frei!
[PART II – Doubletime-Fokus, treibende Hi-Hats & schwere Brass-Hits]
Sie interagiert mit dir, wenn sie dich nicht braucht – das ist die einzige echte Bilanz,
alles aus Verzweiflung ist nur Illusion, ein kurzer, vergänglicher Tanz.
Ich muss mich erobern lassen, doch niemals erstürmen wie eine Belagerung,
meine Präsenz gibt’s nicht wie Süßigkeiten, ich brauche hier keine Bejahung.
Reagiere viel weniger, bleib emotional in den Krisen für sie nicht verfügbar,
Zurückhaltung schmiedet Gelassenheit, macht meine eigene Festung unbesiegbar.
Fördere nicht ihre Schwäche, nein – fordere sie raus, sich selbst zu erheben!
Und wenn sie das nicht kann, dann lass sie halt gehen, so funktioniert dieses Leben.
Ein Mann betet niemals an, er inspiriert durch das Feuer, das in ihm brennt,
entschuldigungslos in der Haltung,Grandline