[Part 1]
Ich hab Nächte durchgemacht, die keiner von euch kennt,
hab gelächelt, obwohl innen alles brennt.
Hab so oft gehofft, dass irgendjemand bleibt,
doch irgendwann verstanden: Jeder geht, wenn es so weit.
Hab Menschen kommen sehen und Menschen gehen sehen,
hab gelernt, nicht jedem hinterherzusehen.
Meine Tränen waren leise, doch die Narben laut,
ich hab Stück für Stück mein eigenes Leben aufgebaut.
[Hook]
Und heute komm ich klar, auch wenn keiner neben mir steht,
weil ich gelernt hab, wie man alleine weitergeht.
Ich war am Boden, dachte, dass ich daran zerbrech,
doch ich stand wieder auf und ging meinen eigenen Weg.
Ja, ich hab mich verloren, um mich selbst zu verstehen,
hab gelernt, auch ohne andere weiterzugehen.
Was mich früher zerstört hat, macht mich heute stark,
denn ich trag mein Licht jetzt selber durch die dunkelste Nacht.
[Refrain]
Ich komm auch allein klar, allein klar, allein,
hab gelernt, meine Stärke muss nicht laut sein.
Wenn keiner mehr da ist, dann bin ich noch hier,
hab alles verloren – doch gefunden hab ich mich in mir.
Allein, allein, ich komm allein klar,
was mich gestern noch gebrochen hat, macht mich heute stark.
Allein, allein, auch wenn die Welt zerfällt,
ich hab gelernt: Ich brauch mich – und das reicht für diese Welt.
[Part 2]
Es gab Tage, da war Aufstehen schon zu viel,
kein Vertrauen mehr in Menschen, kein Vertrauen in mein Ziel.
Ich hab gefragt: „Warum immer ich?“, doch bekam keine Antwort,
also wurde ich mein eigener sicherer Ort.
Ich brauch kein „Ich bleib“, wenn du morgen wieder gehst,
keine leeren Versprechen, die du selber nicht verstehst.
Denn ich weiß jetzt, was ich wert bin, auch wenn keiner es sieht,
und ich lauf lieber alleine, als mit jemandem, der mich runterzieht.
Ich hab gelernt, meine Stille nicht mehr zu hassen,
meine Fehler anzusehen und sie trotzdem zu akzeptieren.
Nicht jeder Kampf muss von anderen verstanden sein,
manchmal bedeutet Heilung einfach: Ich komm mit mir allein.
[Hook]
Und heute komm ich klar, auch wenn keiner neben mir steht,
weil ich gelernt hab, wie man alleine weitergeht.
Ich war am Boden, dachte, dass ich daran zerbrech,
doch ich stand wieder auf und ging meinen eigenen Weg.
Ja, ich hab mich verloren, um mich selbst zu verstehen,
hab gelernt, auch ohne andere weiterzugehen.
Was mich früher zerstört hat, macht mich heute stark,
denn ich trag mein Licht jetzt selber durch die dunkelste Nacht.
[Outro]
Vielleicht war ich zu oft allein,
doch genau das musste sein.
Denn heute weiß ich, wer ich bin,
auch wenn ich niemanden neben mir find.
Ich hab gelernt, mich selbst zu halten,
wenn andere ihre Hände entfalten.
Und wenn die Welt mich wieder bricht,
erinner ich mich: Ich verlasse mich nicht.