[Classic Southern Dark Outlaw Country — langsam, schwer, dreckige Telecaster, röhrende Röhrenamps, tiefer Bass, knarzende Stimme.]
...
[Intro – gesprochen]
Motor kalt.
Nacht schwarz.
Tank halbvoll.
Und der Highway ruft.
[Strophe 1]
Ich roll' aus dem Dreck, wo die Neonlichter sterben,
zwölf Zylinder brüllen wie die Hölle auf Erden.
Regen auf der Scheibe, Blutrot der Mond,
mein Schatten fährt mit, doch ich weiß nicht, wo er wohnt.
Zwei Hände am Lenkrad, Narben auf der Haut,
hab' mehr Meilen gefressen als ein Prediger glaubt.
Hinter mir die Jahre, vor mir nur Asphalt,
und jeder Kilometer macht mein Herz noch kalt.
[Pre-Chorus]
Kein Engel auf der Schulter,
kein Teufel auf dem Sitz.
Nur Diesel in den Adern
und Feuer unterm Blitz.
[Refrain]
Der Highway ist mein Grab,
der Asphalt mein Vaterland.
Ich fahr', bis dieser Motor schweigt,
mit ’nem Fluch in meiner Hand.
Kein Zuhause, keine Ketten,
keiner sagt mir, wann ich geh'.
Wenn der schwarze Asphalt ruft,
dann weiß ich, wohin ich dreh'.
HIGHWAY IST MEIN GRAB!
Doch verdammt — ich fahr' ihn gern.
Solang' noch Diesel brennt,
bin ich nirgendwo daheim.
[Strophe 2]
In einer alten Roadhouse-Bar hängt Rauch unter der Decke,
Whiskey auf dem Tresen, Dreck an meiner Jacke.
Die Band spielt einen Blues, der nach Abschied klingt,
während draußen mein alter Diesel durch die Nacht singt.
Ein Mädchen sagt: „Bleib.“
Ich sag': „Baby, ich kann nicht.“
Sie schaut in meine Augen
und sieht das Straßenlicht.
Denn manche Männer bauen Häuser,
manche pflanzen einen Baum.
Ich bau' mein Leben aus Meilen
und verbrenn' es im Rückspiegeltraum.
[Refrain]
Der Highway ist mein Grab,
der Asphalt mein Vaterland.
Ich fahr', bis dieser Motor schweigt,
mit ’nem Fluch in meiner Hand.
Kein Zuhause, keine Ketten,
keiner sagt mir, wann ich geh'.
Wenn der schwarze Asphalt ruft,
dann weiß ich, wohin ich dreh'.
[Bridge – fast geflüstert]
Wenn ich eines Tages liege,
irgendwo bei Meile hundertdrei,
dann setzt mir keinen Grabstein —
lasst den Truck dort neben mir.
Und schreibt nur auf den schwarzen Stein:
„Er war nie verloren.
Er war nur unterwegs.“
[Solo – dreckige Slide-Gitarre]
[Letzter Refrain – größer, rauer]
Der Highway ist mein Grab,
und der Himmel ist zu weit.
Ich hab' Freunde an der Straße
und Feinde in der Vergangenheit.
Kein Gebet kann mich halten,
keine Frau mich wirklich seh'n.
Denn solange Räder rollen,
werd' ich weiter, weitergeh'n.
HIGHWAY IST MEIN GRAB!
Hört den Diesel, hört ihn schrei'n!
Wenn die letzte Meile wartet,
fahr' ich lachend in die Nacht hinein.
[Outro – Motor im Leerlauf]
Nacht schwarz.
Tank leer.
Motor heiß.
Und irgendwo da draußen
wartet schon die nächste Meile.
...