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[Verse 1]
Kurz vor zwölf, die Sonne brennt,
ich meld mich an, weil jeder hier mich kennt.
Der Pförtner hebt kaum seinen Blick:
„Fahr auf den Hof, wir holen dich gleich zurück.“
Kaum steh ich auf dem Ladeplatz,
denk ich: „Na gut, das geht hier ratzfatz.“
Doch draußen tickt die Uhr im Staub,
und langsam frisst mich dieser Glaub’.
[Chorus]
Warten, warten, fünf Stunden lang,
die Uhr läuft weiter, doch hier läuft nichts voran.
Kleckerweise kommt die Ware rein,
als müsste jedes Teil von Hand geladen sein.
Der Motor schweigt, der Kaffee wird kalt,
meine Geduld liegt tot auf dem Asphalt.
Fünf Stunden Laden – was für ein Witz,
ich denk nur: „Wie peinlich ist denn dieser Mist?“
[Verse 2]
Ein Stapler brummt, dann ist er weg,
zehn Minuten später kommt der nächste Dreck.
Eine Palette hier, zwei Kisten dort,
dann herrscht wieder Totenstille am Ort.
Ich seh die Uhr, sie zieht sich krumm,
die Zeit hier draußen bringt mich noch um.
Dann kommt der Staplerfahrer vorbei:
„Die Ware ist noch nicht fertig.“ – Na, wunderbar!
Ich schluck den Spruch, doch tief in mir
kocht schwarzer Kaffee aus Wut und Gier.
Ich denk: „Verdammt, wer plant den Laden?
Kann man Ware nicht fertig haben, bevor wir laden?
Oder, nur mal so als kleiner Tipp:
Bestellt den LKW, wenn die Ware fertig ist!“
[Chorus]
Warten, warten, fünf Stunden lang,
die Uhr läuft weiter, doch hier läuft nichts voran.
Kleckerweise kommt die Ladung rein,
als wär ein LKW ein Wohnzimmerverein.
Der Stapler pfeift, die Paletten steh’n,
ich kann die ganze Scheiße rückwärts seh’n.
Fünf Stunden Laden – tiefschwarzer Humor,
und keiner hier kriegt seinen Arsch hoch vor.
[Bridge]
Kurz vor fünf, der letzte Stapler fährt,
endlich wird der Trailer langsam voll und schwer.
Mein Rücken aus Beton, die Nerven blank,
fünf Stunden später – danke für den Dank.
Ich seh den Frachtbrief, ich seh die Zeit,
und meine gute Laune macht sich breit –
nicht!
Die ist längst verreckt,
zwischen Rampe, Palette und dem letzten Dreck.
[Verse 3]
Jetzt Gurte fest, die Türen zu,
der Hof kann mich mal – ich hab genug.
Ich dreh den Diesel an, der Motor brüllt,
als hätt’ er meine Wut längst mitgefühlt.
Der Asphalt ruft, die Straße zieht,
weil draußen wenigstens die Zeit noch flieht.
[Final Chorus]
Warten, warten – zum Teufel damit,
fünf Stunden meiner Lebenszeit im Firmensitz.
Die Ware war „fast fertig“ – ja klar,
nur leider schon, als ich vor Stunden da war.
Ich fahr vom Hof mit schwarzem Blick,
und nehm von diesem Laden Wut mit zurück.
Wenn ihr mich morgen wieder hier seht,
dann nur, weil mein Job nun mal weitergeht.
[Outro]
Kurz vor zwölf kam ich hier rein,
kurz vor fünf durfte ich wieder Fahrer sein.
Fünf Stunden Laden – merkt euch den Song:
Wenn die Ware nicht fertig ist, bestellt den LKW nicht schon!
Der Diesel brennt, der Highway ruft,
ich lass den Laden hinter mir im Dunst.
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