Der Puls rast durch die Schläfen wie ein rostiges Skalpell,
hier stirbt die letzte Hoffnung in der Dunkelheit so schnell.
Du willst nach Oben greifen, doch die Leiter bricht entzwei,
der Sturz in die Tiefe macht das Bewusstsein erst frei.
Knochensplitter im Beton, das Echo schreit aus der Wand,
ihr habt das Leben weggeworfen für den kalten Sand.
Die Lunge voller Asche, jeder Herzschlag wie ein Stich,
die Maske fällt vom Gesicht, und zum ersten Mal siehst du dich.
Kein Scheinwerfer rettet dich, kein Applaus aus der Menge,
nur die blanke Panik in der dunklen, engen Enge.
Du kratzt dir die Haut vom Leib, doch der Schmerz geht nicht weg,
du warst immer nur ein Schatten in dem grauen Dreck.
Die Nerven blank wie Drähte, unter Strom und völlig blind,
wir jagen eure Geister, die im kalten Sturm hier wind.
Jede Aue voller Tränen, jeder Traum ein blauer Fleck,
ihr wolltet nach ganz oben, doch jetzt kriecht ihr in den Schreck.
Die Dämonen lachen laut, wenn die Angst das Hirn zerfrisst,
weil ihr am Ende nur das seid, was ihr selber bist: Nichts.
Das Blut schmeckt nach Eisen, der Verstand bricht entzwei,
keine Rettung in Sicht, keine Gnade, kein Ei.
Ihr fleht um Sekunden, doch die Uhr läuft rückwärts ab,
jeder Schritt nach vorne führt direkt ins offene Grab.
Der Spiegel zeigt die Fratze, die dich Nacht für Nacht verhöhnt,
an das ständige Verrotten hast du dich längst gewöhnt.
Die Tränen verbrennen auf der Haut wie Batteriesäure,
keine Ausrede hilft mehr, keine falsche Getreue.
Ihr ertrinkt in eurem Selbstmitleid, ersticken an der Gier,
und merkt zu spät, dass niemand auf der Welt weint um euch hier.
Die Ketten schnüren sich zu, bis die Brustkorbdecke bricht,
in diesem kalten Abgrund gibt es kein erlösendes Licht.
Music One, Sechs-Acht, der Beton bricht entzwei,
hier wird abgerechnet, keine Maske mehr dabei!
Ein Hieb, ein Schnitt, die Klinge sitzt im Fleisch so tief,
wir brennen unsre Spuren dorthin, wo noch nie ein Dieb lief.
Music Eins-Sechs-Acht, der Bass drückt in die Magengrube, setzt dich Schach matt
hier erstickt die ganze Szene in der eignen Dunst-Stube! Booth ist Booth
Der Schmerz frisst sich ins Mark, bis die Knochen unter dir splittern,
während deine ganzen Idops auf dem Podest nur zittern.
Ihr wolltet hoch hinaus, doch die Schwerkraft zieht euch nieder,
ein endloser Albtraum, immer dieselben alten Lieder.
Die Lunge voller Scherben, kein Sauerstoff im Raum,
aus dem großen Traum vom Ruhm wird ein kalter Albtraum.
Die Seele ist vernarbt, jede Hoffnung längst gestorben,
ihr habt euch jahrelang für den falschen Dreck beworben.
Jetzt steht ihr vor den Trümmern, die ihr selber habt gebaut,
und merkt, dass euch beim Lügen nicht mal eure Mutter traut.
Kein Scheinwerferlicht mehr da, das die Dunkelheit durchbricht,
nur die blanke, faule Fäulnis auf eurem falschen Gesicht.
Der Puls rast Amok, die Adern stehen unter Strom,
Moralisch korrupt es ist es ist solange weg bis du wieder an mich denkst …Music Music Music Misic Music Music Music MusikDeutsch