[Classic Southern Dark Outlaw Country]
...
[Strophe 1]
Schwarzer Rauch frisst die Sonne, der Himmel wird blind,
die Reichen zähl’n Scheine, wo die Armen verreckt sind.
Sie fällen die Wälder, vergiften den Bach,
der Teufel trägt Maßanzug und lacht sich noch schlapp.
Die Alten schlugen Alarm, doch kein Schwein hat’s gehört,
während Profit unser Land und die Zukunft zerstört.
Das Wasser stinkt nach Gift, tote Erde zerfällt,
und die Bosse kassier’n, als gehör’ ihnen die Welt.
[Refrain]
Wenn der letzte Fisch verreckt und der letzte Baum fällt,
wenn Gift durch die Adern der Mutter Erde schnellt,
friss deine Dollars, beiß dein Gold entzwei –
auf toter Erde wächst kein Brot mehr für dich und dein Geschrei.
Der Reiche baut Mauern, der Arme gräbt Gräber,
die Erde vergisst nichts, ihr Urteil wird härter.
Wenn der letzte Tropfen Leben im Abfluss versinkt,
merkst du: Geld macht nicht satt, wenn kein Wasser mehr rinnt.
[Strophe 2]
Ich wuchs auf roter Erde, mit Dreck an den Schuh’n,
wo ein Handschlag noch galt und die Felder einst ruh’n.
Jetzt frisst sich Stahl durch die Berge wie ein Messer ins Fleisch,
und die Bosse zähl’n Kohle, während unser Land vergreist.
Sie nennen es Fortschritt, nennen Ausbeutung frei,
doch die Kinder trinken Gift für den Profit der Partei.
Sie verkaufen den Regen, verpachten den Wind,
bis wir für den letzten Atem noch Schuldner sind.
[Refrain]
Wenn der letzte Fisch verreckt und der letzte Baum fällt,
wenn Gift durch die Adern der Mutter Erde schnellt,
friss deine Dollars, beiß dein Gold entzwei –
auf toter Erde wächst kein Brot mehr für dich und dein Geschrei.
Der Reiche baut Mauern, der Arme gräbt Gräber,
die Erde vergisst nichts, ihr Urteil wird härter.
Wenn der letzte Tropfen Leben im Abfluss versinkt,
merkst du: Geld macht nicht satt, wenn kein Wasser mehr rinnt.
[Bridge – gesprochen, tief und rau]
Ein altes Volk kannte die Wahrheit seit langer Zeit:
Du kannst alles verkaufen – doch nicht die Ewigkeit.
Kein Gold kauft den Fluss, den dein Gift umgebracht.
Kein Geld macht lebendig, was Gier kaltgemacht.
[Strophe 3]
Grabt mich ein, wo noch wildes Gras im Sturmwind steht,
nicht dort, wo kalter Beton bis zum Himmel geht.
Lasst die Krähen schrei’n, lasst den Donner zieh’n,
denn aus diesem dreckigen Leben nehm’n wir nichts mit.
[Letzter Refrain – langsam, schwer]
Wenn der letzte Wald brennt und das letzte Wasser stirbt,
wenn das Land schwarz verblutet und kein Korn mehr wird,
halt dein Geld fest im Griff, bis dein letzter Atem geht –
keine Bank hält dich warm, wenn kein Feuer mehr steht.
Mutter Erde ist nicht käuflich, doch ihr habt’s ignoriert.
Wer den letzten Rest verkauft, hat am Ende alles verloren.
[Outro – gesprochen, eiskalt]
Geld kannst du zählen.
Gold kannst du tragen.
Doch wenn die Erde tot ist,
wird sie dich nicht fragen.
Sie lässt dich einfach verhungern.
...