[Southern Dark Outlaw Country]
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[Strophe 1]
Lieber Schlamm an der Pfote, lieber Dreck im Gesicht,
als 'ne saubere Hand, die dir Treue verspricht.
Lieber'n Köter voll Flöhe, der knurrt und auch beißt,
als ein Mensch, der dich lächelnd ins Verderben reißt.
Ich halt seine Pfote, ob Stunden, ob Jahr',
denn sein Herz ist noch echt und sein Wesen ist klar.
Wo der Mensch dich verrät und sich feige verzieht,
bleibt mein Hund noch bei dir, wenn der letzte Stern glüht.
[Refrain]
Lieber Dreck an der Hand als 'ne Lüge im Blut,
lieber'n Hund, der mich hasst, als ein Mensch, der so tut.
Lieber Fell voller Schlamm als ein Anzug voll Schein,
denn ein Hund kann ein Köter, doch ein Mensch kann ein Schwein.
Scheiß auf eure Manieren, auf Moral und Etikett,
eure Herzen sind faul und eure Seelen sind fett.
Wenn der letzte Vorhang fällt und der letzte Freund flieht,
bleibt mein Hund noch bei mir, wenn der Rest weiterzieht.
[Strophe 2]
Ich sah Männer vor Gott ihre Unschuld beschwör'n,
um danach hinterm Rücken die Schwachen zu stör'n.
Sie reden von Ehre bei Whiskey und Wein,
doch ihr Wort ist nicht mehr als ein stinkender Schein.
Sie reichen dir die Rechte, die Linke hält das Messer,
ihre Zungen sind süß, doch ihr Charakter wird nicht besser.
Sie verkaufen deine Seele für 'nen schäbigen Lohn,
und marschieren danach noch mit erhobenem Ton.
Mein alter Hund liegt im Dreck vor der Tür,
braucht kein Gold und kein Lob, nur ein Plätzchen bei mir.
Er kennt weder Verrat noch den falschen Applaus,
und wenn alle mich hassen, bewacht er mein Haus.
[Refrain]
Lieber Dreck an der Hand als 'ne Lüge im Blut,
lieber'n Hund, der mich kennt und mir nichts Böses tut.
Lieber Pfoten voll Erde als ein Herz voller Stein,
denn ein Hund kann dich täuschen, doch er plant keinen Schein.
[Bridge – gesprochen, tief und rau]
Ich hab Sünder gesehen, die ehrlicher war'n,
als die feinen Herren mit den goldenen Haar'n.
Hab mehr Wahrheit gefunden im Knurren bei Nacht,
als in tausend Gebeten, die ein Heuchler vollbracht.
[Strophe 3]
Wenn sie mich einst begraben, tief unten im Sand,
will ich keine falschen Tränen, keine heuchlerische Hand.
Nur mein Hund an der Grube, sein Blick voller Schmerz,
denn er trug keine Maske und kein falsches Herz.
Mag der Donner mich holen, mag die Hölle mich seh'n,
mit dem Hund an der Seite werd ich lachend dort steh'n.
Denn die Pfote ist dreckig, doch die Treue bleibt rein,
und ein Mensch kann blitzsauber und trotzdem ein Schwein sein.
[Outro – langsam, mit knurrender Stimme]
Lieber Dreck, lieber Schlamm, lieber Hund ohne Gold,
als ein Mensch, der dich küsst und dein Ende schon wollt'.
Steckt euch eure sauberen Hände sonst wohin —
ich bleib bei meinem Hund, denn da weiß ich, wer ich bin.
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